
Beschreibung:
In Grün ein mit einer liegenden schwarzen Hirschstange belegtes silbernes Brunnenbecken mit aufsteigenden silbernen Wasserstrahlen.
Flaggenfarben: Weiß-Grün
Im Jahre 1535 berichteten der Ober- und der Untervogt zu Göppingen, die von Boll hätten "weder Siegel, Schild noch Wappen, auch nie keines gehabt". "Usser Mangel aignen Insiegels" mussten sich Bürgermeister und Gericht zu Boll am 24. April 1609 an Bürgermeister und Gericht zu Göppingen wenden, dass diese eine Urkunde mit der Stadt Göppingen Sekret-Insiegel beglaubigten. Erst im Jahre 1960 nahm Boll nach einer Reihe von Vorschlägen als letzte Gemeinde des Landkreises Göppingen ein Wappen an.
Von den Wappenfiguren soll das Brunnenbecken daran erinnern, dass Boll seit dem 16. Jahrhundert ein Bad ist. Die schwarze Hirschstange weist auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zu Württemberg (seit 14. Jh.) hin. Das Wappen und die Flaggenfarben sind der Gemeinde am 25. Januar 1961 durch das Innenministerium verliehen worden.
Quelle: Wappenbuch von 1966
Bericht der NWZ
NWZ Göppingen vom 06.03.2001
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