Inzwischen ist der Boller Bürgertreff im alten Schulhaus ein Treffpunkt für alle Bad Boller Bürger und Gäste. Dort finden Veranstaltungen zu Freizeit, Kultur und Bildung statt, er ist Kommunikations- und Begegnungsstätte, Treffpunk für Vereine, Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und vieles mehr. Doch bis es so weit war musste der Boller Bürgertreff eine bewegte Geschichte durchleben, denn von der ersten Idee bis zur Eröffnung im alten Schulhaus war es ein weiter Weg.
Januar 2006
Letzte Vorbereitungen durch Dekoration und Einrichtung und weitere Sponsorensuche.
19.01.2006
Eröffnung des Boller Bürgertreff / Bürgercafe.
07.01.2005
Alle Boller Vereine und Institutionen werden zu einer gemeinsamen Ideenfindung eingeladen. Dabei wird ihnen das Konzept vorgestellt.
20.01.2005
Ideenfindungsabend. 30 Personen sind gekommen. Resümee: Vorrangig soll ein regelmäßiger Treff mit flexiblen Angeboten geschaffen werden (Weinstube, Lichtstube, Stammtisch, Kino, basteln, etc.). Ferner soll der Raum aber auch als Ausstellung- und Leseraum in Kooperation mit der Bücherei nutzbar sein. Zudem soll eine vereinsinterne Nutzung ermöglicht werden. Helferliste wird erstellt.
Februar/März 2005
Sandmandala tibetanischer Mönche im Bürgertreffraum. (VHS)
Januar-Herbst 2005
Raumrenovierung wurde von Sponsoring abhängig gemacht. Es müssen genügend Sponsoren gefunden werden, dass die Renovierung kostenneutral ist. Finanzierung auch über Spendenaufrufe und Verkauf des AK bei Weihnachtsmarkt und Wintersonnwendfeier. Dazwischen lose AK-Treffen um interne Aufgaben zu verteilen.
Oktober/November 2005
Grundlegende Reinigung und Renovierung des Raumes. Streichen aller Wände und Decke. Podesterrichtung. Boden versiegeln. WC-Schüsseln müssen ausgetauscht werden, nachdem sie vergeblich versucht wurden zu reinigen.
03.11.2005
AK-Besprechung. Es wurden ausreichend Sponsoren gefunden. Hauptsponsor ist die Firma Möbel Rieger, die die komplette Küche spendet. Integrationsarbeit soll stärker eingebunden werden. Das Marktcafe wäre eine gute Möglichkeit der Integration. Jahresprogramm des Cafes erstellen. Eröffnung im Januar 2006.
08.12.2005
Letzte AK-Sitzung mit Aufgabenverteilung. Eröffnung ist am 19.01.2006 mit Vernissage der Künstlerin Elfriede Berner und Musik durch die Gruppe Streuobst.
18.10.2004
Mitteilung BM Bührle, dass sich der Gesangsverein „Liederlust“ aufgelöst habe und der Raum im alten Schulhaus für das Projekt „Bürgercafe“ zu Verfügung gestellt wird. Renovierung des Raumes ab Dezember möglich.
11.11.2004
Erste AK Sitzung im neuen Bürgercafe-Raum. Zeitschiene und weitere Vorgehensweise wird festgelegt. Zunächst soll regelmäßig ein Happy Hour Cafe der Ü 30Jährigen jeden Donnerstag stattfinden.
2003
Es folgt eine Ruhepause, zumal viele AK Mitglieder die Vakanzzeit der Jugendhausleitung mit überbrücken müssen und Jugendhausdienste übernommen hatten. Ansonsten unregelmäßige Treffs des AK mit Ideenfindung und Suche nach Umsetzung. Wintersonnwendfeier.
02.03.2002
Beginn des monatlichen Einkaufscafes am Samstag im Bürgersaal.
Juli 2002
Parallel zur Cafeplanung startet neues Projekt „ungehindert durch Boll / barrierefreies Boll“. Dieses Projekt wird jedoch nach ¼ Jahr aufgrund mangelnden Interesses der betroffenen Mitbürger abgebrochen.
01.09.2002
2. Bürgersommerfest im Haus der Mitte.
Oktober 2002
Einkaufscafe wird mangels Besucher eingestellt.
16.01.2001
Vernetzungstreff aller AK’s . Dort wird das Projekt „Agenda Cafe“ vorgestellt. Unterstützung der AK’s wird zugesichert; mit folgenden Empfehlungen: Cafe in der der Seniorenwohnanlage integrieren; Räumlichkeiten der Drogerie Zeppenfeld anmieten; Räumlichkeiten des Friseurs Maier anmieten; das Cafe soll multifunktional nutzbar sein; Kleinkunst; Kino; Ausstellungen; Archiv; Hobbykurse; Internetcafe; Treffpunkt mit gemütlicher Atmosphäre; Küche und Sanitäreinrichtung erforderlich.
30.01.2001
Ideenfindung der Nutzung innerhalb des AK: gemütlicher, offener Treffpunkt für ALLE in Café-Atmosphäre (Jung u. Alt, Menschen mit Behinderung, junge Familien, etc.); Stammtisch, Brunch; Arbeits- und Lebensgemeinschaft sucht integrativen Treffpunkt und sagt Unterstützung zu; Angebot: Musik, Theater, Workshops, Ausstellungen, Kino, Lesungen, Darstellung örtlicher Laienkünstler, Kleinkinderbetreuung; Vielfältigkeit erzielen; Nutzung 1 x Woche Veranstaltung durch AK. Ansonsten durch sonstige Gruppen.
15.02.2001
Standort wird auf MIO Bar festgelegt. Diese steht leer und Gemeinde zahlt Pacht. Durch das Café sollen der Gemeinde keine weiteren Kosten entstehen. 1. Aktion soll ein Samstag Einkaufscafé sein. Es sollen Bürgertreffobjekte in Deizisau, Ebersbach und Nürtingen angesehen werden. 1. Konzeptionsentwurf wird erstellt.
28.02.2001
Gespräch mit BM Bührle. MIO Bar kann nur für ein Jahr genutzt werden. Dann erfolgt andere Nutzung. Da Renovierungsaufwand zu groß ist, wird Projektort abgelehnt und neuer Ort gesucht. Anfrage bei BM Bührle nach Nutzung des UG-Raum im Alten Schulhaus. BM Bührle davon begeistert und besichtigt mit Michael Baron sofort den Raum. Raum wäre für diesen Zweck ideal. Er wird vom Gesangsverein Liederlust genutzt. BM Bührle wird ein Gespräch mit Liederlust führen.
März 2001
Besichtigung der Bürgertreffs in Deizisau, Nürtingen und Ebersbach.
13.03.2001
BM Bührle teilt mit, dass Liederlust sich eine gemeinsame Nutzung vorstellen könnte. Musikprobe sei freitags. Raumbesichtigung durch AK. Volle Begeisterung. Konzeptionsvorschlag wird abschließend ausgearbeitet. Nicht Agenda Café sondern Boller Bürgertreff oder Boller Bürgercafé. Die Boller sollen sich in einem Wettbewerb einen Namen suchen. Eröffnung soll im Winter 2001 sein.
23.04.2001
Besprechung zwischen Leitung Gesangsverein und Leitung AK JuS. Zwischenzeitlich hat sich der Gesangsverein Liederlust beraten. Diese stehen der Konzeption sehr skeptisch gegenüber. Im weiteren Verlauf erklärt der Verein, dass sie sich keine gemeinsame Nutzung des Raumes vorstellen können (Terminüberschneidungen, etc.). Neue Raumsuche. Gespräch mit BM Bührle. Haus der Mitte bietet an, dass dort befristet das Projekt durchgeführt werden könnte.
19.06.2001
Besprechung mit BM Bührle. Dieser stellt sich eine Kooperation mit dem "Haus des Gastes" vor. Dies sei eine Institution die derzeit in Planung sei. Ferner schlägt er eine Nutzung des Bürgertreffs in den Seniorenwohnanlage vor.
26.06.2001
Konzeption wird im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats vorgestellt. Zentrales Thema ist die Raumfrage, die in diesem Gremium nicht gelöst werden konnte. Dort bittet man um Ergänzung: Erzählcafe; Gemütliches Kochen mit ausländischen Mitbürgern; Ergänzung und keine Konkurrenz zur örtlichen Gastronomie. Kein Verzehrzwang; Kulturvorstellung der ausländischen Mitbürger.
17.07.2001
Bürgertreff in der Seniorenwohnanlage wird vom AK abgelehnt. Dort wird ein richtiges Cafe, das jeden Tag geöffnet hat benötigt. Dies kann der AK nicht leisten. Auch eine ständige Nutzung im Haus der Mitte wird abgelehnt. Jedoch sollen dort einzelne Veranstaltungen durchgeführt werden. Z.B. Sommercafe. Provisorisch wird der Bürgersaal im Alten Schulhaus ausgesucht. Dort soll samstags das Einkaufscafe und ein Teeabend veranstaltet werden.
02.09.2001
1. Bürger-Sommercafe im Haus der Mitte (ca. 100 Besucher)
18.09.2001
Bürgercafe soll Institution werden und nicht ausschließlich an einen Raum gekoppelt sein. Veranstaltungen könnten an verschiedenen Orten stattfinden (Cafe geht zum Bürger). Wintersonnwendfeier könnte solch ein Außencafe sein.
16.11.2001
1. Teeabend mit Vorstellung von verschiedenen Teesorten durch die „Krippe“ und Zubereitung durch türkische, indische und ehemalige russische Mitbürger. Musikalische Begleitung von Fr. Sandritter und Everd v. Grootel
21.12.2001
1. Wintersonnwendfeier
28.11.2000
Das Jugendhaus mit hauptamtlicher Betreuung und begleitendem Unterstützungsverein ist zwischenzeitlich zu einer festen Institution in Boll geworden. Der AK sucht sich eine neue Aufgabe und besinnt sich an die erste Ideenbörse. Demnach soll ein Agenda-Bistro für Jung und Alt in Boll geschaffen werden. Es sollte ein gemeinsames Projekt aller Agenda AK’s und sonstiger Boller Gruppen werden.
05.12.2000
Arbeitstitel „Agenda Cafe“ wird BM Bührle vorgeschlagen und nach geeigneter Örtlichkeit ersucht. Es stehen folgende Örtlichkeiten zur Verfügung: MIO-Bar, alter Güterbahnhof (Raibaschuppen), altes Kino, alte Kunstschule.
16.11.1999
Anlässlich einer Ideenbörse in der ersten Sitzung des Arbeitskreises Jugend & Soziales der Lokalen Agenda wurde neben einem Jugendhaus auch ein offenes Bürgerzentrum für Jung und Alt mit kulturellem, kreativem Programm für Boll gewünscht. Zunächst wurde jedoch durch den Arbeitskreis (AK) die Planung und Konzeptionierung des Jugendhauses in Angriff genommen.