Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,

in der Sitzung am 12.12.2019 hatte der Gemeinderat die Verwaltung einstimmig ermächtigt und beauftragt, in Kooperation mit dem Landratsamt Göppingen einen Antrag für das Förderprogramm „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ zu stellen. Das Programm ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 - Gemeinsam. Gestalten“. Die Initiative zur Projektbeteiligung ging von der Bad Boller Dorfladen Genossenschaft aus. Erfreulicherweise haben wir für unser Vorhaben "Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll" den Bewilligungsbescheid der Initiative Allianz für Beteiligung e. V. erhalten.

In Bad Boll sind gute, ausbaufähige Strukturen für dieses Projekt vorhanden. Wichtig ist es, die Akteure des Quartiers zu vernetzen, wobei ganz Bad Boll als Quartier betrachtet wird. Ziel ist es, im Ort mit Hilfe eines Quartiersmanagers als Kümmerer neue Strategien der Quartiersentwicklung gemeinsam zu erproben. Dabei sollen die Lebensqualität und die Teilhabe der Bürger*innen gefördert werden. Bei einer Laufzeit des Projekts von 24 Monaten und einer Fördermittelausstattung in Höhe von bis zu 115.000 € kann sehr viel dazu erreicht werden.

Die Organisationsstruktur des Projektes sieht eine Steuerungsgruppe vor. Diese besteht aus Mitgliedern der unmittelbar Projektbeteiligten (Bad Boller Dorfladen Genossenschaft eG, Gemeinde Bad Boll, Landkreis Göppingen) sowie einem externen Berater und hat im Herbst 2020 ihre Arbeit aufgenommen.

Mit der Einrichtung eines Beirats - bestehend aus Bad Boller Initiativen, Vereinen und Organisationen, die in irgendeiner Form „Sorgende Gemeinschaft“ sind - gelingt es, wichtige Akteure des Quartiers zusammen zu bringen.

Seit März 2021 ist Kerstin Ensslen als unsere Quartiersmanagerin tätig. Sozusagen als "Kümmerin" für das Projekt führt sie viele Gespräche und organisiert erste Veranstaltungen, die das soziale Miteinander - trotz Pandemie – stärken sollen. Sie freut sich sehr über die Arbeit für Sie und mit Ihnen in Bad Boll. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Wünschen, Ideen, Anregungen und Ihren Angeboten zur Mitgestaltung gerne an sie.

Am 2. & 3. Juli 2021 tagte der sogenannte Bürger*innen-Rat und befasste sich mit der Frage, was es aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Leben für Jung und Alt in Bad Boll braucht. Mit dieser neuen Form der Beteiligung mit 13 per Zufallsprinzip ausgewählten Personen konnten viele Themen zur Verbesserung der Daseinsvorsorge in Bad Boll – was braucht es dazu beispielsweise in den Bereichen Wohnen, Nahversorgung, Mobilität, Kultur und Bildung, Gesundheit und soziales Miteinander, Freizeit und Geselligkeit, Dialog der Generationen - erörtert werden. Mein herzlicher Dank gilt den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, die in ihrer Freizeit engagiert ihre Ideen und Vorstellungen zur Zukunft von Bad Boll eingebracht haben.

Das Bürger*innen-Café am Samstag, 18. September 2021 von 14 Uhr bis 17 Uhr in der Aula der Heinrich-Schickhardt-Schule fand guten Zuspruch. Bei dieser Veranstaltung wurden die aus dem Bürger*innen-Rat entstandenen Vorschläge für ein gutes Leben für Jung und Alt in Bad Boll präsentiert, diskutiert und ergänzt. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern und allen Projektbeteiligten für Ihre aktive Teilnahme.

In einem nächsten Schritt wurde aus diesen Ergebnissen ein weiterführender Vorschlag entwickelt, der mit einem Fragebogen verbunden wurde. Mit diesem Fragebogen wollten wir gerne erfahren, welche möglichen Einzelprojekte Ihnen am Wichtigsten sind, wo Sie der Meinung sind, dass es dies schon gibt bzw. daran angeknüpft werden kann und wo Sie sich eine Mitarbeit in beliebiger Form vorstellen könnten. Die Ergebnisse wurden im Januar 2022 dem Gemeinderat vorgestellt.

Über die weitere Entwicklung des Projektes halten wir Sie an dieser Stelle und auch im MItteilungsblatt gerne auf dem Laufenden.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Hans-Rudi Bührle
Bürgermeister

Da die Bad Boller Dorfladen-Genossenschaft mit ihrem Laden vor allem zur Verbesserung der Nahversorgung beitragen will, lag die Idee nahe, mit Hilfe eines Projektes zu fragen, wie sich Bad Boller Bürgerinnen und Bürger eine gute Daseinsvorsorge vorstellen – in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Mobilität, Freizeitgestaltung und Nahversorgung mit all den Notwendigkeiten des Alltags. Und da die Bevölkerung in Bad Boll immer älter wird, ist auch das Zusammenleben der Generationen, die Frage von Nachbarschaft und die Unterstützung von einsam lebenden Mitbürger*innen ein wichtiges Thema.

Im Frühjahr 2021 ist das Quartiersprojekt „Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll“ offiziell gestartet. Einen kurzen Film über diesen Start finden Sie unter https://filstalwelle.de/video/2021-03-03-gut-leben-fuer-jung-und-alt-in-bad-boll

Im Projekt ist schon Einiges passiert: Ein Bürger*innen-Rat mit anschließendem Bürger*innen-Café, interessante Dorfgespräche, die Einblicke in das "Innenleben" und Engagement von Vereinen, Institutionen und Initiativen gaben, aber auch deutlich machten, was an Zusammenarbeit mit anderen Organisationen noch möglich wäre, usw.

Das Projekt, begleitet von einer Steuerungsgruppe und einem Beirat - bestehend aus Bad Boller Initiativen, Institutionen und Organisationen, zu dem auch alle Vereine angefragt waren - ist auch eine Chance zur Weiterentwicklung des Dorflebens wie auch des Vereinslebens. Der Gemeinderat befasste sich mit den entwickelten Vorschlägen und wird die eine oder andere Umsetzung beschließen.

So passt das gemeinsame Projekt von Landkreis Göppingen, Gemeinde Bad Boll und Bad Boller Dorfladen gut zum sozialen Anspruch der Bad Boller Dorfladengenossenschaft.

Kerstin Ensslen, die Kümmerin (Quartiersmanagerin), freut sich, wenn Sie mit Ihren Anliegen und Wünschen auf sie zukommen – per E-Mail: k.ensslen@badbollerdorfladen.de, per Telefon: 0176 34177503 – oder direkt im Laden. Hier stellt sie sich persönlich vor.

Kerstin Ensslen kann nur vermitteln und vernetzen. Letztlich müssen die Bad Boller Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden für eine bessere Zukunft unseres Dorfes.

Unter folgenden Stichworten finden sich Berichte über zurückliegende Aktivitäten, Ergebnisse, Vorschläge und Ideen zur Gestaltung unserer Zukunft in Bad Boll und natürlich auch konkrete Mitmachangebote:

•    Gemeinderatssitzungen
•    Vorleseabende
•    Dorfgespräche
•    Backpatenaktion
•    Bürger*innen-Rat
•    Bürger*innen-Café
•    Fragebogen und Auswertung
•    Renovierung Vielfaltwand
•    Bierdeckelaktion
•    Mitmachangebote

Aus der Sitzung des Gemeinderates vom 27. Januar 2022

TOP Quartiersprojekt 2030 „Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll“; Sachstandsbericht und weiteres Vorgehen

In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 20. Mai 2021 hatte die seit 1. März 2021 für das Quartiersprojekt „Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll“ zuständige Quartiersmanagerin Kerstin Ensslen sich und das Projekt dem Gemeinderat vorgestellt. Wie damals zugesagt, wird der Gemeinderat als Entscheidungsgremium laufend unterrichtet.

Im Folgenden der Jahresrückblick 2021 der Quartiersmanagerin:
„Fast ein Jahr Quartiersprojekt Bad Boll „Gut leben für Jung und Alt“! Wir möchten diese – in vielerlei Hinsicht besondere – Zeit Revue passieren lassen, über ein paar „Meilensteine“ berichten und einen Ausblick auf 2022 und wichtige Zukunftsaufgaben wagen. Ein Start zu widrigen Bedingungen, fiel er doch mitten in die dritte Welle der Corona-Pandemie mit Homeoffice und Videotreffen. In vielen Ge(h)sprächen und Besuchen lernte Kerstin Ensslen als Quartiersmanagerin Bad Boll und deren Institutionen und Bürger näher kennen. Ein digitaler Vorleseabend war das erste Angebot, die Einsamkeit durch die Kontaktbeschränkungen der Pandemie etwas zu erleichtern. Es folgte die Gründung eines Beirats, bestehend aus Bad Boller Initiativen, Institutionen und Organisationen, aus dem sich die Bad Boller Dorfgespräche entwickelten. Ein Blick hinter die Kulissen von 13 Institutionen und Initiativen waren auch Inspiration für neue Kooperationen und Ideen in und für Bad Boll. Ein weiteres Projekt konnte in Kooperation mit dem Haus der Mitte ins Leben gerufen werden: Es haben sich auf einen Aufruf Backpaten gemeldet, die nun gemeinsam mit Bewohnern des Hauses
der Mitte regelmäßig leckeres Gebäck zaubern und damit als Spende anderen Menschen eine Freude machen, z. B. dem Michael-Hörauf-Stift oder den Senioren am Bouleplatz. Gemeinsam mit den ehemaligen Asylbewerbern wurde im Herbst im Rahmen eines kleinen Events die Vielfaltwand renoviert und wir konnten erfahren, wie es ihnen in der Zwischenzeit hier in Bad Boll ergangen ist und welche Wünsche noch offen sind. Ein wahrhafter Meilenstein war der am 2./3. Juli 2021 stattfindende Bürger*innen-Rat, der sich mit der Frage befasste, was es aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Leben für Jung und Alt in Bad Boll braucht. Mit dieser neuen Form der Beteiligung mit 13 per Zufallsprinzip ausgewählten Personen konnten viele Themen zur Verbesserung der Daseinsvorsorge in Bad Boll erörtert werden. So ging es beispielsweise in den Bereichen Wohnen, Nahversorgung, Mobilität, Kultur und Bildung, Gesundheit und soziales Miteinander, Freizeit und Geselligkeit, Dialog der Generationen um Perspektiven einer künftigen Dorfentwicklung. Diese Vorschläge wurden im September im Bürger*innen-Café mit weiteren interessierten Bürgern diskutiert, ergänzt und mit einer Umfrageaktion mögliche Einzelprojekte erarbeitet. Diese ersten Ideen deuten an, was den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten ist, wo sie der Meinung sind, dass es dies schon gibt bzw. daran angeknüpft werden kann und wo sie sich eine Mitarbeit in beliebiger Form (z. B. als Pate für einen Spielplatz oder die Organisation einer Tauschbörse oder die Mithilfe bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen oder … oder … oder …) vorstellen könnten. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und Ihnen in der heutigen Sitzung vorgestellt. In diesem Jahr geht es dann ans Umsetzen und Machen, sofern es die Corona-Situation erlaubt. Hier braucht es weiterhin ein breites ehrenamtliches Engagement, denn eine Quartiersmanagerin kann nur anstoßen, beraten, vermitteln und begleiten. Es braucht den Willen und das Handeln der Bürgerschaft. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich für das Kerstin Ensslen entgegengebrachte Vertrauen in dieser für uns alle schwierigen Zeit und die Zusammenarbeit, auch in zahlreichen Gesprächen und Veranstaltungen, bedanken. Zwar ist es traurig, dass wir mit Blick auf die Pandemie an einem ähnlichen Punkt wie vor einem Jahr stehen, aber der Rückblick auf unser 2021 mit all den Aktivitäten, die wir trotzdem zustande bekommen haben, stimmt uns trotz allem ganz zuversichtlich. Ehrgeizige Projekte und nachhaltige Entscheidungen warten auf uns alle, um die sorgende Gemeinschaft und die Lebensqualität unserer Gemeinde zu erhalten und für die Zukunft nachhaltige Rahmenbedingungen sicherzustellen. Demokratie erfordert Beteiligung und ist Grundlage unserer Zivilgesellschaft, in der Sie mitreden, mitmischen und mitbestimmen können. Es besteht dringender Handlungsbedarf, wohnortnahe Strukturen zu schaffen, sei es für die Bürger*innen sowie auch für Erholungssuchende, um den Kur- und Tagungsort weiter attraktiv zu halten, damit alle nicht nur gut leben, sondern auch gut alt werden können in Bad Boll. Schwerpunkte könnten sein: Versorgung und Unterstützung, Gemeinschaft erleben, Nachbarschaft, Nahversorgung, Infrastruktur, Bürgerbeteiligung, Sorgende Gemeinschaften, Revitalisierung von Nachbarschaften, Wiederbelebung des öffentlichen Raumes, eine fußgänger- und fahrradfreundliche Infrastruktur, die Vorzüge von ÖPNV und Car-Sharing entdecken, Stärkung des ehrenamtlichen Engagements, Entwicklung neuer Wohnformen mit integrierter Pflege. Bad Boll – das sind wir alle. Gestalten wir gemeinsam unsere Zukunft.“

In der Sitzung waren Kerstin Ensslen sowie der externe Projektberater Dieter Lehmann anwesend, um über den bisherigen Verlauf zu berichten, die Rolle des Beraters und die Ergebnisse der Bürger*innen-Beteiligung sowie das weitere Vorgehen vorzustellen. In einer gemeinsamen Präsentation erfolgte eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Meilensteine, bevor detailliert mögliche Projekte vorgestellt wurden.

Vom Berater wurde die Frage einer zukunftsweisenden Perspektive nach Projektende Februar 2023 gestellt und Gründe für eine Fortsetzung sowie deren Alternativen aufgezeigt.

Der Gemeinderat nahm dankend Kenntnis vom Bericht der Quartiersmanagerin und des Beraters, begrüßte die in der Sitzung vorgestellten Themenschwerpunkte und befürwortete die Prüfung bzw. Weiterverfolgung folgender Teilprojekte: Müllaktion, App für Bad Boll, „Lädle“ in Eckwälden, Öffentlicher Raum für alle (Verkehr, Autodichte, Parksituation, Barrierefreiheit, …), Wohnen (Möglichkeiten, Schaffung von Wohnraum, Leerstände beheben), Verkehr/ Mobilität.

Wichtige Aspekte bei der Umsetzung werden die Finanzierbarkeit und die personellen Ressourcen sein.

Die Quartiersmanagerin appellierte nochmals: „Wir brauchen das Mitmachen der Bürgerinnen und Bürger! – Bad Boll, das sind wir alle!“

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Aus der Sitzung des Gemeinderates vom 20. Mai 2021

TOP Quartierskonzept „Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll“; Bericht der Quartiersmanagerin

Quartiersmanagerin Kerstin Ensslen, seit 1. März 2021 für das Projekt „Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll“ als Kümmerin tätig, stellte sich und das Projekt vor. Das Projekt – unter der gemeinsamen Trägerschaft des Landkreises, der Gemeinde und der Dorfladengenossenschaft – hat diverse Leitziele. Das Hauptaugenmerk gilt einer „Sorgenden Gemeinschaft“, einem Sorgenetzwerk als generationenverbindende Gemeinschaft für Jung und Alt.

Die Gremienstruktur umfasst eine Steuerungsgruppe einschließlich eines externen Beraters, einen Beirat (aus Bad Boller Institutionen und Vereinen als laufendes Vernetzungsgremium) und einen Bürger/innen-Rat (Zufallsauswahl im Sinne der Bürgerbeteiligung). Der Gemeinderat wird als Entscheidungsgremium laufend unterrichtet.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Juli der Bürger/innen-Rat tagt und die Ergebnisse im September der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bis spätestens Ende des Jahres sollen mögliche Projekte beschlossen werden. Die Umsetzung der Projekte erfolgt dann hauptsächlich im Jahr 2022. Im Februar 2023 endet das Projekt mit einem Abschlussfest.

Festzuhalten ist, dass es in Bad Boll bereits sehr gute Ansätze und Strukturen gibt. Diese gilt es – trotz oder gerade wegen der Pandemie – zu nutzen, auszubauen oder zu reaktivieren. Kerstin Ensslen ist jederzeit erreichbar und zu 50 % im Dorfladen als Anlaufstelle anzutreffen.

Der Gemeinderat nahm von ihrem Bericht Kenntnis, bedankte sich bei Kerstin Ensslen für ihre Ausführungen, wünschte ihr gutes Gelingen und sicherte ihr seine Unterstützung zu.

Digitaler Vorleseabend für Jung und Alt

Um in den kontaktarmen Corona-Zeiten den Lockdown mit etwas Abwechslung zu erleichtern, startete am Freitag, 16. April 2021 eine Serie von digitalen Vorleseabenden für Jung und Alt in Kooperation mit der Bücherei, Buch und Kunst sowie dem Arbeitskreis Kultur.

Wir möchten junge wie ältere Menschen mit kurzen und heiteren Geschichten erfreuen, vielleicht auch zum Schmunzeln oder Lachen bringen.

Die Lesung  - Dauer etwa 20 bis 30 Minuten - wird mittels des Videokonferenztools Webex durchgeführt. Dies bedarf bei Interesse einer Anmeldung per E-Mail an Kerstin Ensslen k.ensslen@badbollerdorfladen.de. Sie erhalten dann rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail die Zugangsdaten sowie eine Anleitung zur Einwahl zugesandt. Es kann auch mit einem Tablet oder Smartphone teilgenommen werden. Eine ausführliche Anleitung bekommen Sie, wenn Sie dies in der Anmelde-E-Mail vermerken. Bei Fragen steht Ihnen vorab auch Kerstin Ensslen unter der Mobilfunknummer 0176 34177503 zur Verfügung.

Wir freuen uns über viele kleine und große Zuhörer*innen.

Literaturwünsche / Vorschläge sind herzlich willkommen!

Vorleserinnen und Vorleser gesucht!

+++ZUR ZEIT PAUSE!+++

Bad Boller Dorfgespräche am Mittwoch

Die erste Beiratssitzung am 18. Mai 2021 hat in beeindruckender Weise gezeigt, wie vielfältig, bunt und einfallsreich Bad Bolls zivilgesellschaftliches Engagement ist. An diesen Reichtum lässt sich für das Projekt „Gut leben für Jung und Alt in Bad Boll“ sehr gut anknüpfen, um die Qualität des Zusammenlebens - im Projekt bezeichnet als „sorgende Gemeinschaft“ - weiter zu verbessern. Gleichzeitig haben die jeweiligen kurzen Beiträge neugierig gemacht, von den Initiativen noch mehr zu erfahren.

Dies ermöglichen wir in einem virtuellen wöchentlichen Dorfgespräch, in dem sich immer eine Institution, ein Verein, eine Initiative kurz vorstellt und anschließend nachgefragt werden kann. Aus diesen Gesprächen ergeben sich vielleicht gemeinsame Ideen und Projekte für die Weiterarbeit. Immer mittwochs eine halbe Stunde in der Mitte der Woche – ein Blick hinter die Kulissen der Vereine, Initiativen, … mit der Möglichkeit, sich weiter zu vernetzen und neue Projekte zu entwickeln.

Am Mittwoch, den 9. Juni 2021 hat Silas Böttcher mit der Vorstellung des Jugendhauses Bo die Bad Boller Dorfgespräche am Mittwoch eröffnet. Er gab der Zuhörerschaft einen sehr interessanten Einblick in die Arbeit mit und von Jugendlichen. Tolle Projekte aus der Zeit vor Corona sollen wieder (nach dem jeweiligen Stand der Corona-Verordnung) aufgenommen werden und neue Ideen, die schon in der Schublade ruhen, umgesetzt werden. Im Austausch am Mittwoch entstanden neue Kooperationsideen, die auch von weiteren Akteuren unterstützt und erweitert werden können.

Wie läuft das Ganze ab? Allen Beiratsmitgliedern (und denen, die es noch werden wollen) sowie den interessierten Bürger*innen wird rechtzeitig - spätestens am Tag vorher - ein Einwahl-Link über Webex zugeschickt. Sie wählen sich – wenn Sie Zeit und Interesse haben - ein. Im Mitteilungsblatt und im Rundbrief des Dorfladens informieren wir, welche Initiative, Verein, Institution aus Bad Boll sich vorstellt. Und Sie können sich von zu Hause, von ihrem Arbeitsplatz oder sonst wo (mit Internetzugang) dazuschalten – und erfahren, wie rührig Bad Boller Initiativen und Vereine sind.

Dies bedarf einer Anmeldung per E-Mail, um Ihnen die Zugangsdaten zuschicken zu können. Anmelden können sich Interessierte mit einer E-Mail an Kerstin Ensslen unter k.ensslen@badbollerdorfladen.de. Bei Fragen steht Ihnen Kerstin Ensslen auch vorab unter der Mobilfunknummer 0176 34177503 zur Verfügung.

Folgende Bad Boller Dorfgespräche wurden bereits geführt:

  • Jugendhaus Bo (vorgestellt durch den Jugendhausleiter Silas Böttcher)
  • Schulsozialarbeit Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule (vorgestellt durch den Schulsozialarbeiter Steffen Kopp)
  • Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule (vorgestellt durch den Rektor Thomas Schnell)
  • VdK (vorgestellt durch die Vorsitzende des Ortsverbandes Bad Boll Waltraud Jentzsch)
  • Ortsseniorenbeirat Bad Boll (vorgestellt durch den Vorsitzenden Eckard Christof)
  • Arbeitsgruppe Netzwerk Demenz Bad Boll (vorgestellt durch das Mitglied Dieter Smolka)
  • LandFrauenverein Bad Boll (vorgestellt durch die Vorsitzende Dr. Inge Aichele)
  • Michael-Hörauf-Stift (vorgestellt durch die Hausdirektorin Gudrun Latzko)
  • Theophil-Blumhardt-Kinderhaus (vorgestellt durch die Leiterin Caroline Krix)
  • Bad Boller Dorfladengenossenschaft (vorgestellt durch das Vorstandsmitglied Jobst Kraus)
  • Gewerbe- und Handelsverein Bad Boll (vorgestellt den stellvertretenden Vorstand Bertram Kettner)
  • Musikverein Bad Boll (vorgestellt durch den Vorsitzenden Andreas Staudenmayer)
  • Bad Boller Bürgertreff BoB (vorgestellt durch den Leiter Michael Baron)
  • Seniorenwohnanlage am Blumhardtweg 30 (vorgestellt duch die Fachberaterin für Wohnen für Senioren Helene Jurak-Ille)

Fordern Sie bei Interesse gerne die jeweiligen Informationen bei Kerstin Ensslen an!

Neue Institutionen, Vereine und Initiativen , die sich vorstellen möchten, gesucht!

+++ZUR ZEIT PAUSE!+++

 

Backpaten gesucht!

In Kooperation mit der Backstube ALB Arbeits- und Lebensgemeinschaft Bad Boll e. V. (Haus der Mitte)

Wer hat Freude am Backen und Lust, einmal pro Woche mit den Bewohner*innen vom Haus der Mitte in der professionell ausgestatteten Backstube seinen „Lieblingskuchen“, Pizza, Brot usw. zu backen - z. B. „Quiche Bad Boll“, „Boller Pizza“, „Oma Gretes Apfelkuchen“, „Onkel Bernds Kirschstreusel“, „Mariannes Bananenkuchen", ...

Der Kuchen soll anschließend gespendet werden.

Erste Backpaten gefunden!

Auf unseren Aufruf im Mitteilungsblatt haben sich spontan Skadi Walter und Susanne Leinberger als Backpatinnen gefunden, die am 31. Juli 2021 mit Ramona Bauer und Felix Beisenweng aus dem Haus der Mitte und dem Initiator des Projektes, Roland Träuble, die Backstube der ALB Arbeits- und Lebensgemeinschaft Bad Boll e. V. im Haus der Mitte „belebten“ und die ersten zwei leckeren Kuchen „zauberten“.

Ein Blaubeer- und ein Aprikosenkuchen konnten den sehr erfreuten Vorständen der Neuapostolischen Kirche Bad Boll (einem der Hauptsponsoren der Backstube) als Spende übergeben werden.

Beim nächsten Backtreff nach der Sommerpause wurde für die Boulespieler des Bouletreffs gebacken.

Geplant ist, das Backen im Haus der Mitte regelmäßig anzubieten und das Gebackene jeweils einer anderen Institution oder Initiative zu spenden.

Weitere Backpaten sind also herzlich willkommen, in gemütlicher Runde ihr Lieblingsrezept weiterzugeben! Bitte melden Sie sich bei Quartiersmanagerin Kerstin Ensslen.

Bürger*innen-Rat

Da es darum geht, die Bedürfnisse der Menschen im Quartier noch stärker zu berücksichtigen und die unterschiedlichen Sichtweisen der Generationen und Gruppen einzufangen, befasste sich ein sogenannter Bürger*innen-Rat mit der Frage, was es aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Leben für Jung und Alt in Bad Boll braucht. Der Bürger*innen-Rat ist eine neue Form der Beteiligung, die erstmalig in Bad Boll angewandt wurde, um per Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger und ihre Vorstellungen in diesem Projekt zu berücksichtigen. Es ging dabei um die Zukunft der Daseinsvorsorge in ganz Bad Boll. Über ein meldetechnisches Verfahren wurden repräsentativ 300 Bürgerinnen und Bürger zufällig ausgewählt und angeschrieben, aus denen 15 Personen zur Teilnahme am Bürger*innen-Rat gewonnen werden konnten.

Am Wochenende 2. und 3. Juli 2021 tagte der sogenannte Bürger*innen-Rat. Start war am Freitagnachmittag um 15 Uhr - pandemiebedingt digital. Bis zum Abend lagen viele Vorschläge und Ideen vor, die am Samstag weiterdiskutiert und ergänzt wurden. Die daraus entstandenen Lösungsvorschläge wurden der Öffentlichkeit in einem Bürger*innen-Café vorgestellt.

Bürger*innen-Café

Am 18. September 2021 fand das Bürger*innen-Café in der Aula der Heinrich-Schickhardt-Schule statt.

Es ging um die wichtige Frage, was es aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger für ein gutes Leben für Jung und Alt in Bad Boll braucht.

Bürgermeister Hans-Rudi Bührle konnte rund 60 Personen begrüßen und stellte dabei die neben der Gemeinde Bad Boll beteiligten Projektpartner vor. Er ging auf die Meilensteine des Quartiersprozesses ein und wünschte allen einen informativen und bereichernden Nachmittag. Für das Landratsamt Göppingen sprach Marco Lehnert, Leiter des Kreissozialamtes, ein Grußwort. Er führte die hohe Motivation für andere Kommunen aus, die vom Bad Boller Quartiersprojekt auf andere Kommunen im Landkreis ausstrahlen wird. Als Vorstand des zivilgesellschaftlichen Projektpartners Bad Boller Dorfladengenossenschaft ging Jobst Kraus auf die Bedeutung des Dorfladens für eine lebendige Ortsmitte, als sozialer Begegnungsraum und für eine zukunftsgerichtete Daseinsvorsorge ein. Quartiersmanagerin Kerstin Ensslen brachte ihr Freude über viele "neue" Gesichter zum Ausdruck und betonte, dass das Thema "Sorgende Gemeinschaft" ein gemeinsamer Weg sei, der nicht nur die Senioren betrifft, sondern bei dem vielmehr auch die jüngere Generation ins Boot geholt werden müsse.

Einen kurzen Abriss über den weiteren Ablauf des Bürger*innen-Cafés und die Methodik gab Prozessbegleiter und Moderator Dr. Thomas Uhlendahl aus Freiburg. Im Interview-Stil mit den ehrenamtlichen Teilnehmenden am Bürger*innen-Rat am 2. und 3. Juli 2021 wurden die wesentlichen Ergebnisse kurz vorgestellt, bevor diese in moderierten Kleingruppen diskutiert wurden. Das Ziel dabei war die Zustimmung, der Feinschliff (Ergänzungen der vorliegenden Konsensvorschläge) und die Sammlung weiterer konsensfähiger Vorschläge.

Folgende drei Themenkomplexe, die sich beim Bürger*innen-Rat herauskristallisiert hatten, wurden bearbeitet:

  • Informationsweitergabe inkl. über Bestehendes /// Unterstützungsangebote inkl. Nahversorgung
  • Aktionen zur Verschönerung der Umwelt und Infrastruktur (in Kooperation mit Gemeinde / Q2030) /// Wohnen von Senioren
  • Ortsbild, Verkehrsberuhigung /// Treffpunkte im öffentlichen Raum

Die erfolgreiche Veranstaltung schloss mit einem kurzen Ausblick, wie es vom Prozess und den Aktivitäten her weitergeht und einem großen Dank an alle Beteiligten - auch an die bewirtenden Landfrauen.

Quartiersmanagerin Kerstin Ensslen jedenfalls ist gespannt und freut sich auf viele Anrufe interessierter Bürgerinnen und Bürger, die sich tatkräftig in das Projekt einbringen möchten.

Umfrage Einzelprojekte

Am 18. September 2021 das Bürger*innen-Café statt, bei dem die Ergebnisse des Bürger*innen-Rates vorgestellt und mit weiteren Bürger*innen diskutiert wurden.

Aus diesen Ergebnissen wurde ein weiterführender Vorschlag entwickelt, der mit einem Fragebogen verbunden wurde. Mit diesem Fragebogen sollte herausgefunden werden, welche möglichen Einzelprojekte den Bürgerinnen und Bürgern am Wichtigsten sind, wo sie der Meinung sind, dass es dies schon gibt bzw. daran angeknüpft werden kann und wo sie sich eine Mitarbeit in beliebiger Form (z. B. als Pate für einen Spielplatz oder die Organisation einer Tauschbörse oder die Mithilfe bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen oder ... oder ... oder ...) vorstellen könnten.

Hier finden Sie den Fragebogen.

Die Ergebnisse wurden ausgewertet und in der Sitzung am 27. Januar 2022 dem Gemeinderat vorgestellt (siehe unter Block "Gemeinderatssitzungen").

Vielfalt in neuen Farben

Hier berichten wir von einer gelungenen Aktion, die auch im Rahmen des Quartiersprojektes 2030 stattfand.

Vor einigen Jahren war die Vielfalt-Skulptur bei der Volksbank aufgestellt worden - als ständige Aufforderung für ein gutes Zusammenleben von Geflüchteten und Bürgerinnen und Bürgern von Bad Boll. Die Farbe hatte inzwischen gelitten. Deshalb gab es zunächst eine gemeinsame Malaktion des AK Asyl.

Nach kurzen Ansprachen von Klaus Steiner-Hilsenbeck, dem Sprecher des Arbeitskreises, Bürgermeister Hans-Rudi Bührle, den beiden Integrationsbeauftragten des Landratsamtes, Verena Botzenhardt und Edith Schweizer, sowie Ramadan Abdullah wurde ein kleines Fest mit syrischen Köstlichkeiten und Lautenklängen gefeiert. Erinnert wurde an den Arbeitskreis Vielfalt mit seinen Bemühungen, die Integrationsprozesse zu begleiten - mit praktischen Hilfen und Unterstützungen, mit Workshops, Sprachkursen, mit einer Willkommensfahne und auch einem internationalen Fest.

Es war schön zu hören, wie Geflüchtete in Bad Boll angekommen sind: „Wir sind jetzt seit unserer Flucht fünf Jahre in Bad Boll, gefühlt aber schon zehn Jahre hier.“ Einige haben inzwischen Arbeit und Wohnung gefunden. Es fehlt aber immer noch an weiteren Wohnungen zur Anschlussunterbringung. Auch Ehrenamtliche zur Begleitung der Geflüchteten und zu deren Sprachförderung werden weiter gebraucht. Die Corona-Pandemie hat auch hier die Zusammenarbeit sehr erschwert und es gibt Nachholbedarf.

Wenn Sie sich in diesem Bereich engagieren möchten, melden Sie sich bitte bei Kerstin Ensslen persönlich im Bad Boller Dorfladen, telefonisch unter der Mobilfunknummer 0176 34177503 oder per E-Mail an k.ensslen@badbollerdorfladen.de.

Bierdeckelaktion

Mit Hilfe von Bierdeckeln, die alle Bad Boller Restaurants erhalten haben, sollen Gespräche über „Lokal-Politik“ angestoßen und die Ideen „eingefangen“ werden. Wenn von den Gästen gewünscht, kann der anonym beschriebene Bierdeckel auf dem Tisch liegen gelassen werden oder die Gäste nehmen den Bierdeckel mit und werfen diesen in den Briefkasten vom Dorfladen. Vielleicht ist der Bierdeckel auch ein Grund, in diesen Zeiten die lokale Gastronomie zu unterstützen.

 

Mitmachangebot "Bad Boll macht sauber"

2019 gründeten engagierte Umweltschützer Cleanup Göppingen: https://www.cleanup-goeppingen.de Vorbild für die seither monatlich organisierten Abfallsammlungen war der World Cleanup Day (WCD) im September 2018. Der World Cleanup Day, deutsch Weltaufräumtag, ist ein weltweiter Aktionstag im Rahmen sozialen Handelns, bei dem die Umwelt von Müll befreit werden soll. Nach Angaben der Initiatoren Let's Do It World nehmen mehr als 20 Millionen Menschen in 180 Staaten teil. Mittlerweile haben sich auch Gruppen anderer Gemeinden (Holzheim, Heiningen und Salach) angeschlossen und halten ihr Dorf sauber. Am Donnerstag, 31. März 2022 besuchte uns der Gründer der Göppinger Cleanup Gruppe (Martin Bender) mit seinem Stand auf dem Bauernmarkt und präsentierte das Ergebnis seiner Challenge vom 18. September 2021. Der Fokus lag auf dem Problem der Zigarettenkippen, die separat gesammelt wurden. Diese Challenge war der Auftakt zu einer Aufklärungskampagne über die vielfältigen Umweltauswirkungen der kleinen Giftbomben. Die Auswertung ergab eine Menge von rund 13.370 Kippen (entsprechen ca. 3,4 kg) – eingesammelt innerhalb von zwei Stunden, nur in Göppingen!

Auch wir machen mit in Bad Boll!
Ab 30. April 2022 an jedem letzten Samstag im Monat; nächster Termin: 28. Mai 2022, 9 Uhr

In Bad Boll gibt es schon einzelne Personen, die auf ihren Spaziergängen unter dem Motto "Nicht mein Müll, aber mein Dorf" Müll aufsammeln. Vielleicht haben Sie Lust, sich anzuschließen und gemeinsam zu sammeln? Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Quartiersmanagerin Kerstin Ensslen gerne ansprechen und sich zum Mitmachen anmelden.

Kontakt:
Kerstin Ensslen, Quartiersmanagerin
E-Mail: k.ensslen@badbollerdorfladen.de
Mobilfunknummer: 0176 34177503

Sprechen Sie Kerstin Ensslen einfach an - persönlich im Bad Boller Dorfladen, telefonisch unter der Mobilfunknummer 0176 34177503 - oder hinterlassen Sie ihr eine Nachricht - per E-Mail an k.ensslen@badbollerdorfladen.de oder im Briefkasten des Dorfladens oder des Rathauses.

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