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Landschaftspflegearbeiten auf der Boller Heide

Landschaftspflegearbeiten auf der Boller Heide

Mit der Pflanzung verschiedener heimischer Sträucher wurde an der Boller Heide ein wertvoller Beitrag zum Natur- und Artenschutz geleistet. Gepflanzt wurden unter anderem Wacholder, Weißdorn, Heckenkirsche, Kupfer-Felsenbirne und Wolliger Schneeball. Ziel der Maßnahme ist es, neben der landschaftlichen Aufwertung insbesondere Lebensräume sowie Nahrungsquellen für Insekten und Kleinsäuger zu schaffen.

 

Die ausgewählten Sträucher bieten im Jahresverlauf Blüten, Früchte und geschützte Rückzugsorte. Davon profitieren Bienen, Schmetterlinge sowie bodenbrütende Vogelarten und kleine Säugetiere gleichermaßen.

 

Ergänzt wird die Maßnahme durch die Beweidung mit Schafen und Ziegen. Dadurch entwickelt sich nach und nach ein artenreicher Magerrasen, der die Biodiversität sowohl bei Pflanzen als auch bei Insekten deutlich erhöht.

 

Zugleich greift die Bepflanzung ein für unsere Region typisches Landschaftsbild auf: Die Kombination aus Baumheide und Sträuchern ist prägend für die Randbereiche der Schwäbischen Alb. Somit wird nicht nur die Artenvielfalt gefördert, sondern auch ein Stück charakteristischer Kulturlandschaft erhalten und sichtbar gemacht.

Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Naturschutz und Landschaftspflege sinnvoll miteinander verbunden werden können.

 

Forstrevier Bad Boll

Revierleiter Simon Zoller